Außenhandelsökonom

Außenhandelsökonom — Teildisziplin der Wirt­schaftswissenschaften, die die Wirkungsweise der ökonomischen Gesetze im Außenhandel unter­sucht, einem Zweig der sozialistischen Volks­wirtschaft, über den zugleich Verbindungen zu anderen Volkswirtschaften hergestellt werden. Zum Außenhandelsökonom gehören: die Funktionen des Außenhandels in der Volkswirtschaft, Hauptinhalt, Formen und Entwicklungstendenzen des Warenaustauschs mit sozialistischen und nichtsozialistischen Ländern, die Leitung und Planung des Außenhandels als Form der Durchsetzung des staatlichen Außen­handelsmonopols, die Organisation der äußeren Absatz- und Bezugstätigkeit und die Betriebs­wirtschaft sozialistischer Außenhandelsbetriebe. Es besteht eine enge Verbindung zw. der Außenhandelsökonom und der Außenwirtschaftsökonomik. Wichtige For­schungsergebnisse auf dem Gebiet der Außenhandelsökonom werden u. a. im Wissenschaftlichen Rat für Fragen der so­zialistischen ökonomischen Integration (Wissenschaftliche Räte  für die gesellschafts­wissenschaftliche Forschung) behandelt. Ausbil­dungsstätten für das Studium der Außenhandelsökonom sind in  vor allem die Hochschule für Ökonomie.