Bankenkontrolle

Bankenkontrolle — zusammenfassender Begriff für die von den Banken im Sozialismus ausgeübte staatliche Finanzkontrolle. Ein charakteristi­sches Merkmal der Bankenkontrolle ist die enge Verbindung von Finanzierung und Kontrolle der Volkswirtschaft. Eine wichtige Grundlage der Bankenkontrolle bilden die Kredit­pläne sowie die zw. den Banken und Betrieben, Kombinaten und wirtschaftsleitenden Organen in allen Bereichen und Zweigen der Volkswirtschaft bestehenden Finanzbeziehungen. Die Bankenkontrolle ist ge­richtet auf die langfristige Vorbereitung, Planung und Durchführung des Reproduktionsprozesses, sie hat die Intensivierung der Volkswirtschaft und die sozialistische Sparsamkeit zu unterstützen und Leistungs- und Effektivitätsreserven aufdecken zu helfen. Die Bankenkontrolle schließt weiterhin die Kontrolle des Geldumlaufs, der Spareinlagen und der Zah­lungsbilanz ein. Die im Ergebnis der Bankenkontrolle entste­henden Informationen unterstützen die Tätigkeit der örtlichen Volksvertretungen und der zustän­digen Partei- und Staatsorgane.