Besatz

Besatz — 1. Bestand an bestimmten Pro­duktionsmitteln bzw. Arbeitskräften im Verhältnis zur Flächeneinheit. Angaben über den Besatz, die mittels Wertkennziffern oder anderer Kennzahlen' (Stück, PS u. a.) ausgedrückt werden, dienen zur Beurteilung der Intensität von landwirtschaftlichen Betrieben und deren Ausstattung mit Fonds bei der Anfertigung von Betriebsbeschreibungen und Betriebsanalysen. Von bes. Wichtigkeit sind dabei Arbeitskräftebesatz, Traktorenbesatz, Maschinenbesatz, Ge­bäudebesatz, Grundmittelbesatz. Zur Beurteilung des Ent­wicklungsniveaus der Tierproduktion in Be­trieben mit kombinierter Pflanzen- und Tierproduktion dient der Viehbesatz — 2. Beimischungen in Erzeugnissen der Landwirtschaft, z. B. in Ge­treide, Hülsenfrüchten, Ölsaaten. Darunter sind insbes. im Saatgut enthaltene Beimengungen frem­der Stoffe, wie mineralischer Schwarzbesatz (Steine, Sand, Metallteilchen), organischer Schwarzbesatz (Spreu, Schalen), lebender Schwarzbesatz (Unkrautsa­men) und schädlicher Schwarzbesatz (Mutterkorn, Kornbrand) zu verstehen. — 3. Bezeichnung in der Binnenfischerei für die in Teichen, Becken, Netz­käfigen, natürlichen Gewässern u. a. einzusetzen­den Fische.