Bodennutzungserhebung

Bodennutzungserhebung — Befragung der Betriebe der Landwirtschaft und Forstwirtschaft über die Struktur der bewirtschaftete land- und forstwirtschaftlichen Nutzfläche. Die Bodennutzungserhebung wird jähr­lich im Juni von der Staatlichen Zentralverwaltung für Statistik durchgeführt, um den Umfang der Anbaufläche nach Fruchtarten (Ackerflächenver­hältnis, Ackerland), der Wiesen und Dauer­weiden und der Zwischenfruchfflächen (Zwi­schenfruchtanbau) zu ermitteln. Die von den Betrieben mitgeteilten Flächenangaben müssen mit dem Umfang der Nutzfläche lt. Wirtschafts­kataster übereinstimmen. Die Bodennutzungserhebung ermöglicht unter Einschätzung der Hektarerträge eine Voraussage bezüglich der Höhe der Erträge an land- und forstwirtschaftlichen Erzeugnissen im Maßstab der Volkswirtschaft. Außerdem wird mit der Bodennutzungserhebung kon­trolliert, ob die Fruchtarten entsprechend den bestätigten Betriebsplänen angebaut wurden.