Currency-Theorie

Currency-Theorie —  eine von englischen Ökono­men (Currency School) und auch von Ricardo im 19. Jh. vertretene Währungstheorie, die im Unter­schied zur  Banking-Theorie volle Bank­notendeckung forderte. Die Banknoten würden wie bares Geld wirken und (nach Ricardos Quan­titätstheorie des Geldes) durch ihre Menge das Preisniveau des Landes beeinflussen. Die Currency Theorie be­trachtete das Geld nur in seiner Funktion als Zirkulationsmittel. Auf der Currency-Theorie fugte die Peelsche Bankakte (1844), die 1857 aufgehoben werden musste, wodurch die Currency Theorie auch praktisch widerlegt war.