dryfarming

dryfarming [engl.] — System zur Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Betriebe in extrem trockenen Gebieten, bei dem durch Einschalten der Brache nach einem Erntejahr, z. T. auch nach zwei Jah­ren, das Wasser im Boden für den folgenden Anbau der Kulturpflanzen gespeichert wird. Durch unkrautfreie, saubergehaltene Vollbrache (Schwarzbrache) werden bis zu 50% der Jahres­regenmenge für die kommenden Jahre im Boden erhalten. Das dryfarming ist bes. in den Trockengebieten der USA, aber auch in dem Neulandgebiet des nordwestlichen Kasachstans verbreitet. Das dryfarming führt bei ausgedehnter Anwendung in den USA auf Grund der mit dem Profitstreben verbundenen ungenügenden Bodenschutzmaßnahmen in be­trächtlichem Umfang zu Wind- und Wasserero­sion.