Erneuerung von Grundmitteln

Erneuerung von Grundmitteln, Grundmittelerneue­rung Einsatz ökonomisch günstigerer 'und tech­nisch leistungsfähigerer Grundmittel anstelle der physisch oder moralisch verschlissenen und daher ausgesonderten Grundmittel. Die Erneuerung von Grundmitteln bedeutet keinen bloßen Ersatz der Grundmittel auf gleichem Niveau, sondern Ersatz auf einem durch den wis­senschaftlich-technischen Fortschritt möglichen höheren ökonomischen und technischen Niveau. Die rationelle Erneuerung von Grundmitteln als Bestandteil der betrieblichen komplexen Grundfondswirtschaft (Grundfonds­wirtschaft, komplexe) hat hervorragende Bedeu­tung für die Intensivierung der Produktion und für die Steigerung der Effektivität der Volks­wirtschaft. Das Verhältnis des von den Betrieben und Einrichtungen während des Jahres in den Grundmittelbereich übernommenen Bruttowertes der neuen Grundmittel zum Bruttowert des Grund­mittelbestandes am Jahresanfang wird als Er­neuerungsquote der Grundmittel bezeichnet. Diese Kennziffer bringt die quantitative Erneuerung der Grundfonds oder von Teilen derselben zum Ausdruck.