Erzeugniskonzeption

Erzeugniskonzeption — Planungsmaterial über das Niveau und die Entwicklungsziele von Erzeug­nissen für einen längerfristigen Zeitraum. Die Erzeugniskonzeption dienen der Vorbereitung und Untersetzung der komplexen Pläne der Verantwortungsbereiche so­wie von Entscheidungen über die Aufgaben von Forschung und Entwicklung, die Gestaltung des Produktionsprofils und die Rationalisierung des betrieblichen Reproduktionsprozesses. Erzeugniskonzeption enthal­ten quantitative und qualitative Aussagen bzw. langfristig vorzubereitende und einzuleitende Maß­nahmen zur Bedarfsermittlung und -entwicklung, möglichen Produktionssteigerung und Entwicklung der dafür notwendigen Produktionskapazität, Si­cherung der Qualität, Steigerung der Arbeitspro­duktivität, Erhöhung des qualitativen Niveaus der Produktion und Weiterführung der Erzeugnis­gruppenarbeit 1. Erzeugniskonzeption werden für Erzeugnisse ausge­arbeitet, die einen großen Anteil am Produktions­volumen des Industriezweiges bzw. Betriebes haben, für die Intensivierung bedeutsam sind, der Vertiefung der sozialistischen ökonomischen Inte­gration dienen und/oder entscheidend die Befriedi­gung der Bedürfnisse der Bevölkerung, die Dec­kung des Bedarfs der Volkswirtschaft und des Exports beeinflussen. Grundlagen sind volkswirt­schaftliche Anforderungen, Analysen des tech­nisch-ökonomischen Niveaus der Erzeugnisse, Vergleiche mit Spitzenerzeugnissen des Weltmark­tes und Bedarfseinschätzungen. Erzeugniskonzeption werden von Kombinaten und Betrieben (Hauptproduzenten, Erzeugnisgruppenleitbetriebe) unter Nutzung der Erzeugnispässe und Intensivierungskon­zeption erarbeitet.