Fernmeldesatellit

Fernmeldesatellit — für den Funkverkehr als Zwischenstation genutzter künstlicher Erdtrabant. Fernmeldesatellit sind unbemannte, nicht zur Erde zurück­kehrende Raumflugkörper. Sie nehmen elektrische Signale auf, die ihnen von einer Erdefunkstelle aus zugeleitet werden, regenerieren und verstärken diese und senden sie unter einem festgelegten Strahlungswinkel zur Erde zurück. Während dir ersten Fernmeldesatellit passive Satelliten waren, werden heute nur noch aktive S. eingesetzt. Nach der Art der Satellitenbewegung wird zw. Asynchron- und Synchron-Satelliten unterschieden. Asynchron- Satelliten bewegen sich mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Umlaufbahnen um die Erde. Fernmeldeverbindungen über Asynchron- Satelliten erfordern bei den Erdstationen beweg­liche Antennensysteme, die den Flug der Satelliten verfolgen. Die Lebensdauer asynchroner Fernmeldesatellit wird durch deren Flugbahn und Umlaufgeschwindigkeit bestimmt. Bei Synchron-Satelliten sind Flugbahn und Umlaufgeschwindigkeit so festgelegt, dass der Satellit scheinbar über einem bestimmten Punkt der Erde stillsteht (geostationärer Fernmeldesatellit). Erreicht wird dies durch einen Synchronlauf des Fernmeldesatelliten mit der Erdrotation entlang der Aquatorlinie. Infolge des dazu erforderlichen großen Erdabstandes (ca. 36000 km) ermöglichen Synchron-Satelliten stabile transkontinentale Verbindungen mittels ultrakur­zer Schwingungen zur Übertragung elektrischer. Signale beliebiger.