Erzeugnis- und Leistungsnomenklatur

Erzeugnis- und Leistungsnomenklatur, Abk. ELN — verbindliche Systematik in für die Planung, Bilanzierung und Abrechnung der Pro­duktion, des Außenhandels, der Materialwirtschaft u. ä. nach Erzeugnissen. Den ca. 100000 Positio­nen der ELN können alle im Inland produzierten und aus dem Ausland eingeführten Erzeugnisse der Industrie (einschl. des Handwerks), der Bau­wirtschaft sowie der Land- und Forstwirtschaft zugeordnet werden. Neben Positionen für Leistun­gen der gen. Bereiche wird die ELN schrittweise um Leistungspositionen der übrigen Bereiche der Volkswirtschaft ergänzt. Der Grundaufbau basiert auf der Gliederung der Bereiche und Zweige der Volkswirtschaft. Die Schlüsselnummer ist achtstellig und nach dem dekadischen Prinzip aufgebaut. Mit der ELN wurden die Aufgaben des „Allgemeinen Warenverzeichnisses" und der ,,Schlüsselliste für Produktion, Materialwirtschaft und Außenhandel" zu einer einheitlichen Syste­matik zusammengefasst.