Markenartikelpreisbildung

Markenartikelpreisbildung — Spezielle Methode Preisbildung für Erzeugnisse mit (meist geschützten) Firmen-, Wort- oder Bildzei­chen, dem durch intensive Reklame selbst Wer­bekraft verschafft wurde. Die Marke verleiht Monopolstellung, die benutzt wird, nicht nur den betrieblichem Verkaufspreis, sondern auch die der Handelsstufen festzulegen (Preisbindung). I. allg. liegen Markenartikel im Preis höher als gleichwertige Erzeugnisse ohne Markenkennzeich­nung (Preisdiktat, monopolistisches). Die Markenartikelpreisbildung wird oftmals ausgehend vom Endverbraucherpreis durch Rückrechnung vorgenommen, wobei natür­lich der für Markenartikel, erhebliche Werbeauf­wand einbezogen wird.