Materialausnutzung

Materialausnutzung — prozentuales Verhältnis zw. Masse, Fläche oder Rauminhalt eines fertigen Teils und dem entsprechenden Materialeinsatz. Ziel ist es, das Material so vollständig wie möglich auszunutzen und technologisch bedingte Abfälle der weiteren Verwendung zuzuführen. Eine hohe Materialausnutzung wird erreicht durch geeignete Konstruktion, materialsparende Technologien, technisch be­gründete Materialverbrauchsnormen, zweck­mäßige Organisation (z. B. durch zentralisierten und optimierten Zuschnitt von Material) und durch Senkung der Produktionsverluste. Eine hohe Materialausnutzung, die sich in wachsendem Maße auf die ver­stärkte Nutzung einheimischer Rohstoffe sowie von Sekundärrohstoffen orientieren muss, leistet einen bedeutenden Beitrag zur langfristigen Roh­stoffsicherung in der sozialistischen Staaten­gemeinschaft. Der international wachsende Auf­wand für die Rohstoffgewinnung erhöht die Be­deutung der Materialausnutzung als einen wesentlichen Beitrag zur Intensivierung. Wichtigste Methoden zur Durch­setzung einer hohen Materialausnutzung sind die Einführung mo­derner Fertigungsverfahren.