Melioration

Melioration — grundlegende und dauerhafte Ver­besserung der Ertragsfähigkeit land- und forst­wirtschaftlich genutzter und für die Nutzung ge­eigneter Flächen. Melioration umfassen: a) Hydromeliora­tion, d. h. Regelung des Bodenwasserhaushaltes durch Be- und Entwässerungsverfahren, b) Bo­denmelioration, d. h. Verbesserung physikalischer, chemischer und technologischer Bodeneigenschaften, c) Flurmelioration, d. h.. Maßnahmen der Neugestaltung von Nutzflächen und Wirtschafts­wegen, der Reliefgestaltung sowie des Wind­schutzes. Melioration sind neben der Chemisierung das Hauptmittel zur erweiterten Reproduktion der Bodenfruchtbarkeit und einschließlich Mechani­sierung, technischer Trocknung, Züchtung etc. zur Intensivierung der Pflanzenproduktion unter den Bedingungen des planmäßigen Übergangs zu indu­indu­striemäßigen Produktionsverfahren. Sie werden in standort- und nutzungsgemäßen Kombinationen unter Berücksichtigung einer zweckmäßigen Ge­staltung der Landschaft geplant und durchgeführt. Vorrangige Bedeutung wird der Hydromelioration zugemessen. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, die Kulturpflanzen während der gesamten Wachs­tumsperiode entsprechend ihrem Bedarf mit Was­ser zu versorgen, um damit auch einen hohen Nutzeffekt anderer Intensivierungsfaktoren zu sichern.