Notgeld

Notgeld — Geldersatz, meist aus Papier, aber auch aus Metall, Glas, Porzellan oder anderen gering­wertigen Stoffen, der bei Mangel an echtem Geld (z. B. infolge Krieg, Inflation) vorübergehend zur Erleichterung des Zahlungsverkehrs von örtlichen Behörden, Großbetrieben usw. im Bedarfsumfang ohne gesetzliche oder zentrale Regelung heraus­gegeben wird. Notgeld ist kein gesetzliches Zahlungs­mittel. Es war vor allem in der Zeit der ga­loppierenden Inflation 1922/23 im ehem. Deutschland weit verbreitet.