Technische und organisatorische Maßnahmen

Technische und organisatorische Maßnahmen, Abk. TOM — Maßnahmen der sozialistischen Rationali­sierung, die nicht als Forschungs- und Entwick­lungsaufgaben oder Investitionsvorhaben realisiert werden. Technische und organisatorische Maßnahmen können sich auf den gesamten Reproduktionsprozess oder auf bestimmte Phasen desselben beziehen. Zu ihnen gehören: a) Maß­nahmen zur Weiterentwicklung von Erzeugnissen und Erhöhung ihrer Qualität; b) Maßnahmen zur Erhöhung des technisch-ökonomischen Niveaus der Technologien und Verfahren; c) Maßnahmen zur Durchsetzung einer wissenschaftlichen Ar­beitsorganisation; d) Maßnahmen zur Verbesse­rung der Materialökonomie, insbes. zur Senkung des spezifischen Material- und Energieeinsatzes; e) Maßnahmen zur Vervollkommnung der Metho­den der Leitung, Planung und Organisation einschl. der Anwendung der EDV. Technische und organisatorische Maßnahmen sind ein wichtiger Bestandteil der Intensivierung der Produktion. Die Jahresplanung der technischen und organisatorischen Maßnahmen wird im Rahmen der Planung von Wissenschaft und Technik durchgeführt. Die Planung der technischen und organisatorischen Maßnahmen ist in den Betrieben und Kombinaten vorrangig auf die Rationalisierung des Produktionsprozesses einschl. der Verbesserung der materiellen Arbeits­bedingungen zu richten. Der technischen und organisatorischen Maßnahmen Plan ist in enger Verbindung mit der Neuererbewegung und dem sozialistischen Wettbewerb auszuarbeiten und durchzuführen.