Perspektivische Marktkonzeption

Perspektivische Marktkonzeption, — lang­fristige Festlegung über die künftigen Export- und Importbeziehungen zu einzelnen Ländern sowie über die Maßnahmen zur planmäßigen Erschlie­ßung, Erweiterung und Sicherung der Auslands­märkte im Rahmen der handelspolitischen Ziel­stellung. Die perspektivische Marktkonzeption legt vor allem die Schwerpunktmärkte, die strategische Entwicklung der Warenstruktur des Exports und Imports sowie die Hauptrichtungen der Arbeit auf den äußeren Märkten fest. Damit ist sie ein wichtiger Bestand­teil der Außenhandelsplanung, insbes. der lang­fristigen Planung der Auslandsmarktarbeit für ausgewählte Länder und Märkte, und der Absatz­planung in der Industrie. Die perspektivische Marktkonzeption unterstützt als Instrument der Planung die Konzentration auf Schwerpunkt- und Hauptmärkte, den Absatz und Bezug rentabler Erzeugnisse sowie die Konzen­tration auf Hauptanwender bzw. -einsatzgebiete und Großkunden. Die perspektivische Marktkonzeption ist eine Voraussetzung für die Organisation einer effektiven und rationel­len Auslandsmarktarbeit. Sie wird gemeinsam von Produktions- und Außenhandelsbetrieben durch aktive Tätigkeiten auf den jeweiligen Außenmärk­ten umgesetzt.