Problemlösung

Problemlösung — Lösung einer komplexen Auf­gabenstellung aus dem technischen, naturwissen­schaftlichen oder gesellschaftswissenschaftlichen Bereich mit optimalem Effekt. Problemlösungen sind der typische Gegenstand der gegenwärtigen und zukünftigen Forschung. Forschungs- und Entwicklungsergeb­nisse werden immer mehr in Form von komplexen Problemlösung, z. B. Modellen für vollständige. Werke, von Industrieprojekten, EDV-Projekten usw. verkauft. Das ist für Käufer und Verkäufer gleichermaßen ökonomisch vorteilhaft. Solche komplexen Lö­sungen sind in einem relativ immer größer wer­denden Maße arbeitsintensiv. Die Problemlösung umfasst die Beratung des Auftraggebers auf Grund des Stu­diums seiner spezifischen Probleme und in der Regel die komplette Projektierung der geforderten bzw. gefundenen Lösung, die vielfach, z. B. im Maschinenbau, auf Standardmaschinen, Bau­kasteneinheiten u. ä. aufbaut. Hinzu kommen die Konstruktion und Fertigung der Ausrüstungen, die Lieferung und Montage bis zur Inbetriebnahme, die technische Betreuung, der Kundendienst und in vielen Fällen die Ausbildung der Arbeitskräfte des Kunden. Oft werden bei der Lieferung auto­matischer Fließreihen die damit verbundenen neuen Technologien und Erfahrungen mitverkauft. Problemlösung gewinnen in der naturwissenschaftlichen und gesellschaftswissenschaftlichen Forschung immer mehr an Bedeutung.. Hier kommt es darauf an, das Problem als solches prognostisch zu erkennen und dafür eine wissenschaftlich-technische, organisa­torische und ökonomische Lösung zu finden. Der Ablauf der Problemlösung kann allg. wie folgt dargestellt werden: Analyse des Problemzusammenhanges — Informationsbeschaffung — Aufbau eines Modells — Aufstellung von Varianten — Bewertung der Varianten — Entscheidung für eine Variante — Realisierungsphase.