Kontinuität des Produktionsprozesses

Kontinuität des Produktionsprozessesununterbro­chene stetige Bearbeitung der Arbeitsgegenstände, ununterbrochener produktionswirksamer Einsatz der Arbeitskräfte sowie ununterbrochener Einsatz und vollständige Auslastung der Arbeitsmittel im Produktionsprozess (kontinuierliche Produktion). Maßstäbe für die Kontinuität des Produktionsprozesses sind der Anteil der Liege­zeiten der Arbeitsgegenstände am Produktions­zyklus, der Anteil der Wartezeiten der Arbeits­kräfte am verfügbaren Arbeitszeitfonds sowie der Anteil der Stillstandszeiten der Arbeitsmittel am verfügbaren Maschinenzeitfonds. Rationelle Orga­nisation des innerbetrieblichen Transports, plan­mäßig vorbeugende Instandhaltung der Maschi­nen, exakte Maschinenbelegungspläne, Mehr­maschinenbedienung, zeitliche Abstimmung der Arbeitsgänge, termingerechte Bereitstellung von Material und Fertigungsmitteln sind wichtige Vor­aussetzungen für die Erhöhung der Kontinuität des Produktionsprozesses Der höchste Grad der Kontinuität des Produktionsprozesses wird durch den Übergang zur Fließfertigung erreicht. Die Sicherung einer hohen Kontinuität des Produktionsprozesses ist für eine rationelle Organisation des Pro­duktionsprozesses und für die Erfüllung bzw. Übererfüllung der staatlichen Planauflagen unerlässlich. Maßnahmen zur Sicherung der Kontinuität des Produktionsprozesses müs­sen daher elementarer Bestandteil der im soziali­stischen Wettbewerb zu stellenden Aufgaben sein.