Rationalisierungsmittel

Rationalisierungsmittel — Gesamtheit der für die wissenschaftliche Durchdringung der Pro­duktions- und Arbeitsprozesse zur Verfügung stehenden materiellen und finanziellen Mittel, i.e. S. Arbeitsmittel, wie Werkzeugmaschinen, elektrische Mess- und Prüfeinrichtungen, auto­matische Regler und Baugruppen für Regelan­lagen, Kontroll- und Messgeräte, maschinengebun­dene Spannzeuge usw., zur Mechanisierung bzw. Automatisierung von Produktions- bzw. Arbeits­prozessen. Je nachdem, ob die Rationalisierungsmittel der Mechani­sierung oder der Automatisierung von Prozessen dienen, werden Mechanisierungs- bzw. Auto­matisierungsmittel unterschieden. Es handelt sich hierbei um die verschiedensten Arbeitsmittel, mit denen die vorhandenen Anlagen und Maschinensy­steme komplettiert werden. Das erforderliche viel­fältige Sortiment an standardisierten Mechanisie­rungs- bzw. Automatisierungsmitteln besteht aus elektronischen, hydraulischen oder pneumatischen Bauelementen, Verkettungseinrichtungen, Werk­zeugmaschinen, usw. — Die Her­stellung von Rationalisierungsmittel in allen Betrieben hat für die Sicherung des erforderlichen Leistungswachstums eine große Bedeutung. Wege zur Lösung dieser Aufgaben sind: a) die Eigen­produktion zweig- und betriebstypischer Ra­tionalisierungsmittel in den Betrieben und Zwei­gen, die diese vor allem zur Sicherung ihrer In­tensivierungsprogramme benötigen; b) der Aus- und Aufbau spezialisierter Betriebe für Rationalisierungsmittel in den Anwenderzweigen; c) die zentralisierte Herstel­lung von standardisierten Rationalisierungsmittel in den dafür spe­zialisierten Betrieben und Zweigen des Maschinen­baus.