Reparaturdauer

Reparaturdauer — Zeitraum vom Beginn bis zum Ende einer Instandhaltungsmaßnahme. Die Reparaturdauer wird in Stunden oder Kalendertagen gemessen und ist im Gegensatz zur reparaturbedingten Still­standszeit, die sich auf die ausgefallene Produk­tionszeit bezieht, unabhängig vom Schichteinsatz des Grundmittels. Sie hängt in erster Linie von dem zur Durchführung der Instandhaltungsmaß­nahme erforderlichen Arbeitsaufwand und der Anzahl der dafür eingesetzten Arbeitskräfte ab. Weitere Faktoren, die einen Einfluss auf die Reparaturdauer haben, sind die Qualifikation und Arbeitsfertigkeit der Reparaturarbeiter, die Qualität der technischen und organisatorischen Vorbereitung der Instand­haltungsmaßnahmen sowie die Anwendung ökonomischer Stimuli. — Mit dem steigenden Grad der Mechanisierung und Automatisierung erhöhen sich die Auswirkungen des durch die Reparaturdauer ver­ursachten Produktionsausfalles. Zur Verkürzung der Reparaturdauer sind bei der Vorbereitung der Instandhal­tungsmaßnahmen folgende Forderungen zu beach­ten: a) Durchführung bestimmter Arbeiten, wie das Anfertigen von Ersatzteilen und das Vorbereiten von Ersatzbaugruppen, bereits vor der Außerbetriebnahme des Grundmittels; b) Siche­rung einer störungsfreien Reparatur durch Fest­legung des günstigsten Reparaturablaufes, Ver­meidung von Wartezeiten, rechtzeitige Bereitstellung der erforderlichen Werkzeuge, Vorrich­tungen, Ersatzteile und technischen Unterlagen sowie durch richtige Einteilung und Information der Reparaturarbeiter.