Reproduktionszeitraum

Erzeugnisse, Reproduktionszeitraum der — Zeit­dauer, während der es ökonomisch günstig ist, ein Erzeugnis bzw. eine Erzeugnisart zu produzieren. Der Reproduktionszeitraum beginnt i. allg. mit der Forschung und Entwicklung. Er setzt sich fort mit der Überleitung der Erzeugnisse in die Pro­duktion (Anlaufzeit) bis zum Erreichen der geplanten Produktionshöhe und endet in Ab­hängigkeit von den Absatzmöglichkeiten, dem Auftreten neuer wissenschaftlich-technischer Er­kenntnisse usw. mit dem Auslaufen der Produktion des Erzeugnisses bzw. der Erzeugnisart (Aus­lauf zeit). — Ein wichtiger Bestandteil des Reproduktionszeitraum ist die Marktperiode des Erzeugnisses. Sie ist die Zeit­spanne, in der das Erzeugnis Gegenstand nationa­ler und internationaler Handelstätigkeit ist. Durch den wissenschaftlich-technischen Fortschritt ver­kürzt sich bei vielen Erzeugnissen der Reproduktionszeitraum. Es kommt bes. darauf an, die Zeit von der Forschung bis zur Überleitung in die Produktion so gering wie möglich zu halten, um die gegebene Marktperiode des Erzeugnisses maximal wirtschaftlich nutzen zu können.