schachbrettförmige Bilanz

Schachbrettförmige Bilanz, — Bilanzschema, bei dem Aktivseite und Passivseite nicht nebeneinan­der stehen, sondern die Positionen der Aktivseite vertikal als Vorspalte und die Positionen der Pas­sivseite horizontal als Kopfleiste angeordnet sind. Die Schnittpunkte von Zeilen und Spalten zeigen die größenmäßigen Beziehungen zw. der Aktiv- und der Passivposition. Aus diesem Grunde müs­sen verschiedene Aktivposten entsprechend ihrem Zusammenhang mit bestimmten Passivposten auf­gesplittert ausgewiesen werden (z. B. die ver­schiedenen Umlaufmittelpositionen entsprechend ihrer Finanzierungsquelle). Die Gesamtbeträge der Aktivpositionen ergeben sich durch Summierung der entsprechenden Zeilenbeträge, während die Gesamtbeträge der Passivpositionen durch Ad­dition der in einer Spalte stehenden Beträge ent­stehen. Durch die schachbrettförmige Bilanz sollen bessere Möglich­keiten für die Aufstellung von Verflechtungsbilan­zen gewonnen werden.