strukturelle Arbeitslosigkeit

Strukturelle Arbeitslosigkeit— Arbeitslosigkeit, die nicht auf allg. Überproduktion, sondern auf die Unfähigkeit des Kapitals zurückzuführen ist, Strukturveränderungen der Volkswirtschaft in der Nachfrage nach Arbeitskräften planmäßig zu ent­sprechen. Da mit dem Beginn der wissenschaft­lich-technischen Revolution diese Strukturverän­derungen stärker auftreten, nehmen die Struktur­krisen und die strukturelle Arbeitslosigkeit in der zweiten und dritten Etappe der allg. Krise zu. Sie signalisieren, dass das monopolistische Profitsystem untauglich ist, Auswirkungen des volkswirtschaftlichen Strukturwandels auf den Arbeitskräftebedarf rechtzeitig und planmäßig durch Bildungsmaßnah­men und durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze zu berücksichtigen.