Swap-Geschäft

Swap-Geschäft [engl.: to swap = (ver)tauschen] — Devisenanleingeschäft, bei dem es sich um die Kombination eines Kassa-Geschäfts mit einem Gegengeschäft per Termin handelt. Das Swap-Geschäft wird vom Exporteur, der zu einem späteren Zeitpunkt Devisen erwartet, be­nutzt, um aus dem Unterschied zw. Tages- und Terminkurs des Devisenverkaufs und -rückkaufs einen Spekulationsgewinn  zu erzielen, indem er sich am Tage des Vertragsabschlusses Devisen von seiner Geschäftsbank leiht, um sie sofort zu ver­kaufen. Dem Devisenverleiher gewährt er einen Abschlag vom Terminkurs, wenn er eine höhere Verzinsung erzielt als für die Inlandswährung. Im umgekehrten Fall beansprucht er einen Kursauf­schlag. Am Tage des Eingangs seiner Außenstände gleicht der Exporteur das Leihgeschäft mit Hilfe der empfangenen Devisen wieder aus.