unfertige Erzeugnisse

Unfertige Erzeugnisse, unvollendete Produktion — Erzeugnisse, deren technologischer Herstellungsprozess und technische Endkontrolle innerhalb des produzierenden Betriebes noch nicht beendet ist. Dazu gehören: a) Erzeugnisse, deren tech­nologischer Herstellungsprozess zwar innerhalb einer Abt. abgeschlossen ist, die jedoch in anderen Abt. weiterverarbeitet oder montiert werden; b) Erzeugnisse, deren Fertigstellung oder Montage innerhalb einer Werkabteilung nicht beendet ist, die also mit den festgelegten Normen und tech­nischen Bedingungen noch nicht übereinstimmen; c) Er­zeugnisse, deren Montage als Fertigerzeugnisse zwar beendet ist, die sich aber zum Nachweis ihrer Funktionstüchtigkeit in der Erprobung befinden bzw. für welche die zw. Hersteller und Abnehmer vertraglich vereinbarte gemeinsame Qualitäts­abnahme noch aussteht. — Die unfertige Erzeugnisse sind Bestand­teil der produktiven Umlaufmittel. Die Höhe der Bestände an unfertige Erzeugnisse hängt bes. von der Ferti­gungsart und dem Fertigungsprinzip, dem Pro­duktionsvolumen, dem Produktionssortiment, den Arbeitsnormen, den Materialverbrauchsnormen, dem Produktionszyklus, dem Produktions­rhythmus und dem Kostenzuwachs im Produk­tionsprozess ab. Planbestände an unfertige Erzeugnisse im Umlauf- mittelplan des Betriebes dienen dazu, die Kon­tinuität der Produktion mit dem Ziel zu sichern, ein Optimum der Kosten der Produktion und der Umlaufmittelbindung zu erreichen.