Altersstruktur der Beschäftigten: Analyse und Personalplanung

Die Altersstruktur der Beschäftigten beschreibt die Zusammensetzung einer Belegschaft oder einer größeren Beschäftigtengruppe nach Altersjahrgängen beziehungsweise Altersgruppen.

Der Ausgangstext betrachtet den Begriff auf mehreren Ebenen: für die gesamte Volkswirtschaft, einzelne Produktionszweige, Betriebe und betriebliche Untereinheiten.

Auch Regionen beziehungsweise Wirtschaftsräume können nach der Altersstruktur ihrer Beschäftigten untersucht werden.

Darüber hinaus lässt sich die Altersverteilung mit weiteren Merkmalen kombinieren, etwa Geschlecht, Beruf, sozialer Stellung oder anderen soziologischen Gruppen.

Besondere Bedeutung misst die Quelle der Vorausberechnung des Ersatzbedarfs bei. Wenn Beschäftigte altersbedingt aus dem Erwerbsleben ausscheiden, müssen Betriebe und Wirtschaftseinheiten frühzeitig einschätzen, wie viele neue Arbeitskräfte benötigt werden.

Eine Altersstrukturanalyse kann außerdem Hinweise darauf geben, welche Erfahrungsbestände in einer Organisation vorhanden sind und in welchen Bereichen Wissenstransfer oder Nachwuchsgewinnung wichtig werden.

Der historische Text erwähnt auch Untersuchungen zu altersspezifischen Arbeitsleistungen und Verhaltensweisen. Solche Aussagen müssen differenziert betrachtet werden, weil individuelle Leistungsfähigkeit nicht allein aus dem Lebensalter abgeleitet werden kann.

Als Planungsinstrument bleibt die Altersstruktur relevant. Moderne Personalplanung verbindet sie jedoch mit Qualifikation, Fluktuation, Arbeitsmarktentwicklung, Weiterbildung und vielen weiteren Faktoren.

Altersstruktur der Beschäftigte,- altersmäßigen Zusammensetzung der Beschäftigten in der Volkswirtschaft, in einer bestimmten Wirtschaftseinheit oder einer Gruppe von Beschäftigten. Arten der Altersstruktur der Beschäftigte: a) der Volkswirtschaft insges.; b) der Produktionszweige; c) der Arbeitsstätten (Betriebe), Abt., Meisterbereiche, Brigaden und Kollektive; d) der Wirtschaftsgebiete (-räume); e) der sozialökonomischen Formationen; f) entsprechend der geschlechtermäßigen, beruflichen, sozialen oder soziologischen Gruppierung von Beschäftigten. Die exakte Erfassung und Vorausberechnung der Altersstruktur der Beschäftigte ist bes. wichtig für die Planung des Ersatzbedarfs (für die aus natürlichen Gründen - Tod und Überalterung - ausscheidenden Arbeitskräfte) sowie für Untersuchungen über altersspezifische Arbeitsleistungen und Verhaltensweisen.