Landwirtschaftlicher Anbau: Nutzpflanzen und Verwendungszwecke

Anbau bezeichnet in der Landwirtschaft die gezielte Aussaat, Pflanzung und Kultivierung von Nutzpflanzen. Ziel ist die Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte für unterschiedliche Verwendungszwecke.

Ein großer Bereich ist die Nahrungsmittelproduktion. Obst, Gemüse, Getreide und weitere Kulturen werden unmittelbar oder nach Verarbeitung für die menschliche Ernährung genutzt.

Andere Pflanzen dienen als Futtermittel für Nutztiere. Die Wahl der Kultur hängt dabei von Standort, Fruchtfolge, Nährstoffbedarf, Betriebsausrichtung und gewünschter Futterqualität ab.

Der Ausgangstext nennt außerdem Pflanzen für Genuss- und Industriezwecke, etwa Hopfen, Tabak, Baumwolle oder Hanf. Damit zeigt sich, dass landwirtschaftlicher Anbau weit über die direkte Lebensmittelproduktion hinausgeht.

Auch Energiepflanzen werden erwähnt. Die Quelle nennt Biodiesel als Beispiel, wobei fachlich zwischen der angebauten Ölpflanze und dem daraus hergestellten Kraftstoff zu unterscheiden ist.

Neben dem Verwendungszweck lassen sich Anbausysteme nach Bewirtschaftungsweise, Kulturfolge und Produktionsintensität unterscheiden. Für eine aktuelle landwirtschaftliche Bewertung sind Standortbedingungen, Umweltrecht, Pflanzenschutz, Düngung und heutige agronomische Verfahren zu berücksichtigen.

Das Wort Anbau hat in der Landwirtschaft eine große Bedeutung. Unter Anbau versteht man die Anpflanzung und Aussaat von Nutzpflanzen. Mit dem Anbau verfolgte Ziele sind sowohl die erwirtschafteten Einnahmen als auch die Erzeugung der landwirtschaftlichen Produkte selbst.

Von großem Nutzen ist die Vielfalt unterschiedlicher Arten von Anbauprodukten. Man unterscheidet beispielsweise zwischen Pflanzen die zum Füttern von Nutztieren verwendet werden und Pflanzen die zur Produktion von Hopfen und Tabak eingesetzt werden. Darüber hinaus gibt es Pflanzen die erfolgreich und wirksam für die Energiegewinnung verwendbar sind, wie etwa Biodiesel. Ferner gibt es Pflanzenarten die für die Herstellung von technischen Stoffen, wie zum Beispiel Baumwolle und Hanf, nützlich sind. Keinesfalls zu vergessen sind die direkt verzehrbaren Anbauprodukte wie Obst und Gemüse.

Neben der Unterscheidung nach Produktarten und Verwendungszielen gibt es auch eine Spezifikation hinsichtlich der Anbaumethoden. Der konventionelle Anbau stellt den bekanntesten aller Typen dar, wohingegen der ökologische Anbau erst im Zuge der letzten Jahrzehnte immer größeres Bewusstsein in der Bevölkerung weckt. Der Freilandanbau bzw. Anbau im Gewächshaus ist als Anbaumethode insbesondere für Blumen und Gemüse attraktiv und weit verbreitet.

Standortbedingungen wie etwa Klima, Boden und Oberfläche haben einen sehr starken Einfluss auf die Anbaumethoden bzw. auch auf die landwirtschaftlichen Kulturen. Daher ist eine sinnvolle und effiziente Organisation und Planung von Anbaugebieten förderlich. Durch den Import und Export können die überschüssigen Produkte in den jeweiligen Gebieten ausgeglichen werden.

Entsprechend den Erfahrungen und Kenntnissen, entscheiden die Landwirte für sich, welche Kultur und in welcher Menge sie anbauen wollen. Insbesondere fließen dabei die Produktpreise als auch das Kaufverhalten von Kunden als wichtige Kriterien in die Entscheidung des Produzenten ein.