Anlagekapital und Anlagevermögen: langfristig gebundenes Betriebsvermögen

Historische wirtschaftswissenschaftliche Einordnung: Die Quelle bezeichnet als Anlagekapital beziehungsweise Anlagevermögen den langfristig gebundenen Teil des Kapitals eines Unternehmens.

Dazu zählt sie Gebäude und Grundstücke, Maschinen, Anlagen, Werkzeuge sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Auch langfristige Finanzanlagen wie Beteiligungen und bestimmte Forderungen werden genannt. Ergänzend gehören immaterielle Werte wie Konzessionen, Schutzrechte und Lizenzen zur beschriebenen Kategorie.

Die Formulierung „kapitalistisches Unternehmen“ gehört zum ideologischen Sprachgebrauch der historischen Quelle. Moderne Bilanzierung verwendet den Begriff Anlagevermögen weiterhin, richtet Ansatz und Gliederung aber nach heutigen Rechnungslegungsvorschriften.

Anlagekapital, Anlagevermögen - Teil des Kapitals eines kapitalistischen Unternehmens, der in Form von Arbeitsmitteln und langfristigen Finanzanlagen angelegt wurde. Zum Anlagekapital zählen Arbeitsmittel (Gebäude einschließlich Grundstücke, Maschinen und maschinelle Anlagen, Werkzeuge, Betriebs- und Geschäftsausstattung), Finanzanlagen (Beteiligungen, langfristige sonstige Finanzanlagen wie Aktivhypotheken), immaterielle Werte (Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte, Lizenzen).