Antidröhnbelag: Beschichtung gegen dröhnende Bauteilschwingungen
Ein Antidröhnbelag soll dünne, großflächige Bauteile dämpfen, die durch Mitschwingen hörbares Dröhnen erzeugen können.
Der Belag wird nach der Quelle auf die Innenseite entsprechender Bauteile aufgetragen und kann spachtel- oder spritzfähig sein.
Historisch werden bitumen- oder harzbasierte Massen mit verschiedenen Füllstoffen genannt. Der Dämpfungseffekt entsteht durch die zusätzliche Masse und die Veränderung des Schwingungsverhaltens.
Die Quelle empfiehlt eine im Verhältnis zur Tragschicht deutlich größere Belagdicke, ohne daraus eine allgemein gültige moderne Bemessungsregel abzuleiten.
Einige im Original genannte Stoffe, insbesondere Asbestmehl, sind aus heutiger Arbeitsschutzsicht problematisch und dürfen nicht als Materialempfehlung verstanden werden. Für moderne Anwendungen sind zugelassene Produkte und aktuelle Sicherheitsregeln maßgeblich.
Antidröhnbelag: auf dünne, großflächige und dadurch zum Dröhnen (lärmerzeugendes Mitschwingen) neigende Bauteile, wie Wetterschalen aus Blech, Plast o. ä., innen aufgetragene spachtel- oder spritzfähige Schallschluckmasse aus Bitumen, Melaminharz o. ä. mit Füllstoff, wie Holz- oder Asbestmehl, Kreide. Der Antidröhnbelag soll mehrfach dicker als die Tragschicht sein. Anwohner für Anlieger.