Arbeitskräfteeinsatz: historische Verteilung von Beschäftigten

Historische DDR-Einordnung: Arbeitskräfteeinsatz meint in der Quelle die Verteilung und qualitative Strukturierung von Beschäftigten auf verschiedene Aufgaben und Bereiche.

Diese Verteilung sollte sich am Volkswirtschaftsplan und an der persönlichen Qualifikation orientieren.

Als rationell galt ein Einsatz, wenn ein hoher volkswirtschaftlicher Nutzen erzielt und zugleich günstige Bedingungen für die Persönlichkeitsentwicklung geschaffen wurden.

Der Text verbindet Personaleinsatz damit unmittelbar mit Produktivität und Wachstum der sozialistischen Produktion.

Heute wird Personaleinsatz eher auf betrieblicher Ebene geplant und an Qualifikation, Arbeitsrecht, Kapazitätsbedarf, Wirtschaftlichkeit und individuellen Rahmenbedingungen ausgerichtet.

Arbeitskräfteeinsatz - proportionale Verteilung und qualitative Strukturierung des gesellschaftlichen Arbeitsvermögens auf der Grundlage des Volkswirtschaftsplanes und der freien Arbeitsplatzwahl entsprechend der persönlichen Qualifikation. Ein rationeller Arbeitskräfteeinsatz ist dann gegeben, wenn die Arbeitskräfte mit hohem volkswirtschaftlichen Nutzen eingesetzt werden und günstige Bedingungen für ihre Persönlichkeitsentwicklung vorhanden sind. Der rationelle Arbeitskräfteeinsatz hat unmittelbaren Einfluss auf den Nutzeffekt des gesellschaftlichen Arbeitsvermögens und das Wachstumstempo der sozialistischen Produktion.