Arbeitsplatzversorgung: Voraussetzungen für störungsfreies Arbeiten
Arbeitsplatzversorgung bedeutet nach der Quelle zunächst die zweckmäßige und termingerechte Bereitstellung aller für die Arbeit benötigten Ressourcen.
Dazu gehören Arbeitsmittel wie Werkzeuge, Vorrichtungen und Messmittel sowie Werkstücke und Hilfsmaterialien.
Auch Informationen und Unterlagen – beispielsweise Zeichnungen, technologische Vorgaben und Arbeitsnormen – sind Teil der Versorgung.
Eine zuverlässige Bereitstellung soll Stillstände vermeiden und die verfügbare Anlagen- und Arbeitszeit besser nutzbar machen.
Organisation und Umfang hängen von Fertigungsart, Produktionsorganisation, Lager- und Ablageflächen sowie Art der benötigten Güter ab. Heute wird dies häufig mit Materialbereitstellung, Intralogistik, Kanban oder digitaler Produktionssteuerung organisiert.
Arbeitsplatzversorgung - 1. Zweckentsprechende und termingerechte Bereitstellung von Arbeitsmitteln (Vorrichtungen, Werkzeuge, Messmittel), Arbeitsgegenständen (Werkstücke, Hilfsmaterial) und Arbeitsunterlagen (Zeichnungen, technologische Vorgaben, Arbeitsnormen). Gute Arbeitsplatzversorgung ist eine wichtige Voraussetzung für die volle Ausnutzung der Anlagenzeitfonds und der Arbeitszeit der Werktätigen. Die Organisation der Arbeitsplatzversorgung ist u. a. abhängig von Fertigungsart, Form der Produktionsorganisation, Ablagefläche am Arbeitsplatz, Art des bereitzustellenden Gutes. Es werden Bringe- und Holsystem, kontinuierliche und periodische Arbeitsplatzversorgung unterschieden. - 2. Versorgung der Werktätigen mit Getränken, Speisen u. a. Gütern des persönlichen Bedarfs, eventuell auch mit anderen Waren, durch den Einzelhandel (Betriebsverkaufsstelle) unmittelbar am Arbeitsplatz.