Auftragspapiere: Produktionsauftrag dokumentieren und abrechnen

Auftragspapiere sind nach der Quelle Unterlagen, die zur Durchführung eines konkreten Arbeits- beziehungsweise Fertigungsauftrags benötigt werden.

Sie enthalten beispielsweise Produktionsmenge, Fertigungstermine, benötigte Maschinen, Materialvorgaben, Arbeitsgangfolgen, Zeitwerte und historische Lohngruppen.

Als Ausgangsunterlage nennt der Text Arbeitsplanstammkarten; weitere Belege konnten Arbeitsbegleit- und Terminkarten sowie Material- und Lohnscheine sein.

Eine gemeinsame Auftragsnummer verband die einzelnen Dokumente und ermöglichte Kontrolle und Abrechnung der Produktionsdurchführung.

Heute werden diese Funktionen überwiegend digital in ERP-, PPS- und MES-Systemen abgebildet, etwa durch Fertigungsaufträge, Arbeitspläne, Materiallisten, Rückmeldungen und Betriebsdatenerfassung.

Auftragspapiere - Unterlagen für die Durchführung des Arbeitsauftrages. Die Auftragspapiere enthalten u. a. Angaben über Produktionsmenge und Fertigungstermine, erforderliche Maschinen und vorgegebenen Materialverbrauch, Arbeitsgangfolgen, Zeitwerte und Lohngruppen. Ausgangsbeleg für die Ausfertigung der Auftragspapiere sind die Arbeitsplanstammkarten. Zu den Auftragspapieren zählen im allgemeinen Arbeitsbegleit und Terminkarten sowie Material- und Lohnscheine. Alle zu den Auftragspapieren gehörenden Belege tragen die gleiche Auftragsnummer. Die Auftragspapiere dienen zugleich der Kontrolle und Abrechnung der Produktionsdurchführung und werden für die Abrechnung des Lohnes, des Materials sowie für die Ermittlung der Selbstkosten der Erzeugnisse genutzt. Fertigungsunterlagen, Vorbereitung der Produktion.