Kinderkanal KIKA - Seit nunmehr drei Jahren befindet sich der KIKA hinsichtlich seiner Akzeptanz auf einem ungebrochenen Erfolgskurs

Zudem ist es 3sat gelungen, durch neue junge Formate einen nachhaltigen Imagewandel einzuleiten, der die Basis zur Eindämmung des drohenden Generationenabrisses darstellt.

Kultur ist bei 3sat ein Begriff mit vielfältiger Bedeutung und reicht von der Hochkultur über die Alltagskultur bis hin zur Pop- und Subkultur. Dieses breite Kulturportfolio wird durch das werktägliche Magazin „Kulturzeit" - die bedeutendste Kultursendung im deutschsprachigen Raum - ergänzt, das in diesem Genre zum Leitmedium avanciert ist. Die Sendungen „scobel", „Kennwort Kino", „bookmark", „buchzeit", das in Zusammenarbeit mit dem ZDFtheaterkanal produzierte Theatermagazin „FOYER" und das im Februar 2009 gestartete Popkultur-Magazin „Bauerfeind" ergänzen die kulturelle Berichterstattung. Neben der „Kultur" profiliert sich 3sat über seine zweite Programmsäule, die „Wissenschaft". Das werktägliche Wissenschaftsmagazin „nano" nimmt aktuelle, anspruchsvolle und kontroverse Themen aus der Wissenschaftswelt auf. Neben „nano" ergänzen Magazine wie „neues", „wissen aktuell" und „hitec" die Wissenschaft im 3sat-Programm.

3sat wird auch in Zukunft große Kulturereignisse in Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigen und selbst Kulturereignisse schaffen. Gleichzeitig wird 3sat künftig verstärkt Themen und Formen der Jugend- und Popkultur aufgreifen. Für Wissenschaftsthemen gilt auch weiterhin der Grundsatz, drängende Fragen nachwachsender Generationen wie den Klimawandel umfassend zu begleiten. Neben seinen Schwerpunkten „Kultur" und „Wissenschaft" wird 3sat im Jahr 2010 die „Philosophie" als dritte kanalprägende Programmsäule in den Fokus stellen und in einer Vielzahl von Formaten zeigen, dass die Denkansätze alter Philosophen nach wie vor ihre Richtigkeit und Berechtigung haben. Auftakt hierzu bildete die Themenwoche „Philosophie" im März 2010.

Kinderkanal (KI.KA):

Seit nunmehr drei Jahren befindet sich der KI.KA hinsichtlich seiner Akzeptanz auf einem ungebrochenen Erfolgskurs. Mit einem durchschnittlichen Marktanteil von 18,6 Prozent bei den 3- bis 13-Jährigen erreichte der Sender in 2009 sein bestes Ergebnis seit Bestehen. Der KI.KA wurde damit Zweiter hinter Super RTL. Die technische Reichweite hat sich nach Angaben der GFK-Forschung auch im Jahr 2009 noch einmal leicht verbessert und liegt nun bei rund 34 Millionen Haushalten - dies entspricht 95,8 Prozent der deutschen Fernsehhaushalte.

Sehr erfreulich ist, dass der KI.KA insbesondere bei der jüngsten Zielgruppe der 3- bis 5-Jährigen weiterhin vollstes Vertrauen genießt und mit einem Marktanteil von 30,8 Prozent erneut Marktführer in dieser Zielgruppe ist. Diesem Zuspruch hat der Sender Rechnung getragen und im Oktober 2009 KiKANiNCHEN, ein neues Vorschulformat, auf den Schirm gebracht. Es verbindet edukative mit spielerischen Elementen und weist die Programmstrecke zwischen 6.50 und 10.25 Uhr als besondere Fläche für kleine Kinder aus. Ergänzt wird diese Programmstrecke durch das neue Vorschulportal kikaninchen.de, das genau wie die KI.KA-Mediathek kikaplus.de im Rahmen des Drei-Stufen-Tests am 21. September 2009 vom MDR-Rundfunkrat mit Modifizierungen bei der Verweildauer genehmigt wurde.

Im Informationsangebot präsentiert sich die Formen- und Themenvielfalt und die Nähe zur kindlichen Lebenswelt, die der KI.KA für seine Zuschauer bereit hält. In seinen Magazin- und Wissenssendungen wird eine breite Themenpalette abgedeckt und kindgerecht über Umwelt, Wissenschaft, Schule oder Arbeits- und Berufsleben berichtet.

Eines der bekanntesten Aushängeschilder des KI.KA-Informationsangebotes ist die ZDF-tiviSendung „logo!". Die Kindernachrichtensendung des ZDF feierte 2009 ihr 20-jähriges Jubiläum und erfreut sich mit einem durchschnittlichen Marktanteil von 15,5 Prozent einer großen Beliebtheit. Ab dem Jahr 2010 ist die bisherige Lücke in der Informationsschiene am Wochenende geschlossen, da „logo!" täglich im Abendprogramm auf Sendung ist und somit dazu beiträgt, das Informationsprofil des KI.KA weiter zu schärfen. Neben den Fernsehanfängern hat der KI.KA 2009 auch die 10- bis 13-Jährigen verstärkt ins Visier genommen. Im Zuge einer Schemareform wurde ein Sendeplatz für fiktionale Angebote für ältere Kinder am Abend ab 20.15 Uhr geschaffen. Insbesondere die ZDF-Produktion „H20 - Plötzlich Meerjungfrau" konnte hier mit Marktanteilen bis zu 28 Prozent in der Zielgruppe der Pre-Teens große Erfolge verbuchen. Darüber hinaus wurde mit der „daily doku-Leiste" auch am Nachmittag ein neues Angebot für diese Zielgruppe geschaffen. Mit „Wir fahren nach Berlin - Die Hauptstadtpraktikanten" (RBB), „Die Jungs-WG - Einen Monat ohne Eltern" (ZDF) und „ich!" (KI.KA) sind seit Oktober 2009 drei Factual-Entertainment-Formate erfolgreich gestartet.

Auch für 2010 sind weitere innovative Programme in Vorbereitung, um die nachhaltige Bindung dieser Zielgruppe durch starke Formate, eine gezielte Ansprache und durch ein zielgruppenaffines Design zu intensivieren. Die Verzahnung von Online-Aktivitäten mit dem

Programm ist dabei unerlässlich. Die Kinder-Community „Mein KI.KA" bietet deshalb älteren Kindern die Möglichkeit, sich in einem geschützten und moderierten Raum über ihre Stars und Lieblingsprogramme zu informieren und sich mit Gleichaltrigen auszutauschen.

Online-Angebot:

Das ZDF hält neben seinen Fernsehprogrammen die Online-Angebote zdf.de, heute.de, sport.zdf.de, tivi.de, theaterkanal.de, unternehmen.zdf.de sowie die ZDFmediathek und den ZDFtext zum Abruf bereit. Diese Angebote beziehen sich auf ein Fernsehprogramm, eine Sendungsfamilie oder eine strukturierte Form von Einzelinhalten und bilden einen redaktionellen Ordnungsrahmen. Die Online-Angebote erfüllen wie die anderen Programme des ZDF den Informations-, Bildungs-, Unterhaltungs- und insbesondere den Kulturauftrag. Nach den Kriterien Programmorientierung, Informationsorientierung, Zuschauerorientierung und Zeitunabhängigkeit werden diese über das Internet abrufbaren Inhalte redaktionell-journalistisch gestaltet. Die substanzorientierten Fernsehsendungen des ZDF werden durch Artikel, Beiträge und andere multimediale Elemente ergänzt und vertieft sowie den Zuschauern individuell und zeitsouverän zugänglich gemacht.

Als Online-Angebote einer öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalt zeichnen sich diese durch einen hohen Anteil von Bewegtbildern aus, die beispielsweise in der ZDFmediathek über die im Markt relevanten Endgeräte Fernseher, Computer oder Mobiltelefon abgerufen werden können. Durch die zunehmende interaktive Einbeziehung der Zuschauer in die Kommunikation und Gestaltung bestimmter Sendeformate erreicht das ZDF über das Internet auch Zuschauergruppen in alternativen Nutzersituationen und in einem erweiterten Altersspektrum. Ein entscheidendes Erfolgskriterium ist insbesondere bei jüngeren Zielgruppen die begleitende Einbeziehung anderer Plattformen für die Veröffentlichung der ZDF-Inhalte. Die Nutzer erwarten zunehmend, dass Artikel, Beiträge und Sendungen nicht nur statisch in einem Angebot gebündelt werden, sondern über die im Markt relevanten Plattformen ihren Weg zu ihnen finden. So wurden im Wahljahr 2009 die Sendungen und die Berichterstattung zur Wahl des Europäischen Parlaments, die Bundestagswahl sowie die Landtagswahlen in Saarland, Thüringen, Sachsen und Brandenburg sowohl auf den Online-Seiten des ZDF als auch auf den Partnerplattformen youtube, facebook und der VZ-Gruppe intensiv genutzt.