Barrierefreiheit

Beim Produkt „Vermittlung von Medienkompetenz und Leseförderung" wurde ab 2006 die Bezugsgröße „Anzahl der Angebotsstunde" statt wie bisher „Anzahl der Teilnehmer" zu Grunde gelegt. Deshalb liegen zunächst zu den Leistungszahlen 2006 keine Vergleichszahlen vor.

Tabelle 4: Bezugsgröße Anzahl der Angebotsstunden in den Berliner Öffentlichen Bibliotheken 2006

(Quelle: Angaben der Öffentlichen Bibliotheken für die Grund- u.

So konnten auf der in den letzten Jahren solide aufgebauten Grundlage im laufenden Betrieb Angebote und Verfahren konsolidiert und neue Serviceleistungen etabliert werden.

Neben dem weiteren Ausbau des vorhandenen Serviceangebots (Möglichkeit des Medientransportes, Internetangebot, erste Portaldienste) wurde in 2005 die Möglichkeit der Passwortänderung unabhängig von der Voreinstellung realisiert.

Auch eine von den Bibliothekskunden lange eingeforderte Dienstleistung, die Benachrichtigung über die Bereitstellung von Medien über E-Mail und SMS, konnte in 2005 ebenfalls umgesetzt werden. Als ein weiterer grundlegender Service konnte im gleichen Jahr die Endnutzerfernleihe in Zusammenarbeit mit dem Kooperativen Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg - KOBV eingeführt werden. Sie ermöglicht es dem Kunden, Fernleihbestellungen selber aufzugeben.

Als großes Vorhaben für 2006 wurde die Barrierefreiheit sowohl des Webauftritts des VÖBB als auch seines OPACs erarbeitet und konnte innerhalb eines neuen Softwarereleases Anfang 2007 in den Produktionsbetrieb gehen.

Flankierend zu den Überlegungen der AG" Neuorganisation der Berliner Öffentlichen Bibliotheken" (siehe oben) hat die Verbundkonferenz VÖBB, das höchste Entscheidungsgremium im VÖBB, in dem u.a. die für das bezirkliche Bibliothekswesen zuständigen Stadträte und Stadträtinnen vertreten sind, dem VÖBB-Servicezentrum (Betriebszentrale des VÖBB) im April 2006 den Auftrag zur Erstellung eines umfassenden Prüfgutachtens zur Einführung von RFID im VÖBB gegeben.