Anlagepapiere-Anlagerichtlinien

Anlagepapiere - Wertpapiere, die eine Anlage längerfristig freier Geldmittel ermöglichen, z. B. Anleihen, Hypothekenpfandbriefe, Kommunalobligationen. Anlagepapiere sind meist festverzinsliche Wertpapiere.
Anlagerichtlinien - Regelung der Verwendung der von den Banken hereingenommenen Gelder (Depositen) mit dem Ziel, die Zahlungsbereitschaft der Banken jederzeit zu sichern. In erlässt die Staatsbank, die für die Anlagepolitik der Kreditinstitute verantwortlich und weisungsberechtigt ist, die Anlagerichtlinien Sie nimmt auf der Grundlage der Bilanz des Kreditsystems und der Fünfjahr- und Jahrespläne freie Geldmittel der Geld- und Kreditinstitute als Einlagen auf und schließt dar- über mit den Instituten Verträge ab, in denen auch die Verzinsung geregelt ist. In der BRD sind die Anlagerichtlinien Bestandteil des Kreditwesengesetzes.