Banksparplan

Sie sind übersichtlich, sicher und einfach: Das trifft zu auf die Sparpläne bei Banken. Auf der anderen Seite jedoch müssen Sie diese positiven Eigenschaften durch eine nur mäßige Rendite bezahlen. Meistens steht im Vertrag eine fixe Monatsrate. So gibt es Banken, bei denen die Monatsrate unterschiedlich hoch sein kann, oder Sie dürfen mit dem Überweisen auch einmal eine Pause machen. Oder es gibt Banken mit fixen Sparplänen, wo Sie höchstens einmal beim Überweisen eine Pause machen dürfen.
Auch das Auszahlen der Zinsen wird von den Banken unterschiedlich gehandhabt. Eine veränderliche Verzinsung gibt es bei manchen Banken, bei anderen Geldinstituten wiederum steht der Zins fest und ist von der Laufzeit abhängig. Außerdem kann es sein, dass entweder die Zinsen ansteigen, oder dass man alternativ einen Bonus bekommt, der von der Laufzeit abhängig ist.
Ihre Entscheidung, ob Sie feste oder variable Zinsen bevorzugen, sollten Sie davon abhängig machen, wie hoch das Niveau der Zinsen am Markt ist, zu dem Zeitpunkt, an dem Sie den Vertrag abschließen. Sollten die Zinsen zu dem Zeitpunkt allgemein hoch sein, dann sollte man sich für einen festen Zinssatz über die gesamte Laufzeit entscheiden. Wenn dagegen das Zinsniveau allgemein niedrig ist, dann sollte man sich für eine veränderliche Verzinsung entscheiden. Denn wenn dann die Zinsen am Markt später ansteigen, dann werden ihre veränderlichen Zinsen hoffentlich ebenfalls mit angehoben.
Banksparpläne kann man sich ja von verschiedenen Banken anbieten lassen. Bevor Sie sich für eine Bank entscheiden, sollten Sie überprüft haben, dass Ihre Einlagen bei dieser Bank abgesichert sein werden. Das soll heißen, dass die Bank einem Feuerwehrfonds angehört, für den Fall, dass sie bankrott geht. Eigene Systeme zur Absicherung haben die Genossenschaftsbanken und die Sparkassen, so dass Sie Ihr Geld also dort ohne Gefahr anlegen können. Ein Netz zur Absicherung haben auch die Groß- und Privatbanken. Wenn das Guthaben eines Kunden weniger als 30 % des Eigenkapitals der Bank beträgt, dann sind die Einlagen dieses Kunden vollständig abgesichert.
Im BdB (Bundesverband deutscher Banken) müssen private Banken Mitglied sein, damit sie der Sicherungseinrichtung angehören. Nicht alle Banken sind dort Mitglied! So gibt es durchaus ein paar Banken, die dem BdB nicht angehören. Dann müssen Sie sich bei der Absicherung Ihrer Einlagen auf die gesetzlichen Bestimmungen verlassen. Das bedeutet, dass der Anleger immer für 10 % der Verluste selbst aufkommen muss, und dass höchstens 20000 Euro erstattet werden! Bei der Auswahl Ihrer Bank sollten Sie also beachten, dass diese entweder bei den Sparkassen oder bei den Genossenschaftsbanken oder bei den Privatbanken bei einem Sicherungssystem Mitglied ist.