Bauakustik - Bauablaufplan

Bauakustik: Teilgebiet der für Bauphysik, in dem man Fragen der Fortleitung des Schalls als Luft- oder Körperschall in Gebäuden (Raumakustik) sowie das Problem der Lärmbekämpfung behandelt. Bauwerke müssen die Forderung erfüllen, dass sich die Bewohner durch Lärm gegenseitig nicht stören und auch Fremdgeräusche von außen weitestgehend unterdrückt werden. Die Bauakustik gibt Hinweise, wie durch schalldämmende Baustoffe und -weisen die Entstehung von Schall sowie unerwünschte Schallübertragung zu verhindern sind; Dämpfung, Schallabsorption, Schalldämmung.
Bauablaufplan: Darstellung des zeitlichen und räumlichen Ablaufs der Vorbereitung und Durchführung von Baumaßnahmen. Er ist die Grundlage für den Einsatz der Arbeitskräfte, der Arbeitsmittel, des Materials und der finanziellen Mittel. Der Bauablaufplan enthält die Projektierungs-, Lieferungs-, Bau- und Inbetriebnahmetermine. Der Bauablaufplan sollte gemeinsam vom Auftraggeber und Auftragnehmer erarbeitet werden. In Abhängigkeit von der Leitungsebene und vom Vollständigkeitsgrad werden Grob- oder Fein-Bauablaufplane aufgestellt. Für bes. große Bauobjekte wird in bestimmten Phasen der Bauvorbereitung das Harmonogramm verwendet. Der Bauablaufplan kann als Balkendiagramm, als Zyklogramm oder als Netzplan dargestellt werden. Beim Balkendiagramm werden die Teilprozesse in einem Zeit-Produktionsabschnitts-Diagramm erfasst. Beim Zyklogramm werden die Teilprozesse als steigende Linienzüge im gleichen Diagramm dargestellt. Der Netzplan ist ein mathematisches Modell zur Darstellung, Berechnung und Kontrolle von Bauablaufplänen auf der Basis der Graphentheorie.