Eliteschule

Manche Schule versteht sich als Eliteschule, da sie im Konzept die bestmögliche Ausbildung ihrer Schüler verankert hat. Eine Eliteschule besucht zu haben, öffnet den Absolventen Tür und Tor zu den besten Ausbildungsplätzen.
Deutschland braucht die Eliteschule, in welcher ein noch höherer Anspruch an das Bildungsniveau verwirklicht werden kann. Absolventen einer solchen Eliteschule haben es anschließend auch international leichter, den allgemeinen Anforderungen gerecht zu werden. Wenn sich Politiker in dieser Form für eine Förderung der Eliteschule aussprechen, geht es ihnen aber auch darum, Deutschland selbst konkurrenzfähig auf dem internationalen Wirtschaftsmarkt zu halten, bzw. die Position Deutschlands zu verbessern. Es geht in erster Linie darum, überdurchschnittlich begabte Schüler aus dem durchschnittlichen Lehrbetrieb einer normalen Schule herauszunehmen und in einer Eliteschule weiterzubilden. Auf diese Weise verspricht man sich eine bestmögliche Förderung von Hochbegabten. Als Eliteschule wollen sich aber auch solche Schulen verstanden wissen, die ihre Schüler nach ihren eigenen Kriterien aussuchen. Es handelt sich dabei meistens um Privatschulen, die unter den Bewerbern diejenigen aussuchen können, die am besten in das Leitbild der Schule passen. Die Trägerschaft spielt dabei eine wesentliche Rolle, denn durch diese wird der Charakter der Schule bestimmt. Schulen, in denen überwiegend Kinder unterrichtet werden, die aus einem Elternhaus mit gesellschaftlich herausgehobenem Niveau stammen, werden ebenfalls als Eliteschule bezeichnet.
Wenn man in der Presse den Begriff Eliteschule wahrnimmt, sind damit in erster Linie solche Schulen gemeint, die ein besonders umfangreiches und anspruchsvolles Bildungsniveau anbieten.