Form

Form: Einrichtung zur Formgebung von plastischem oder schäumendem Baustoff in der Vorfertigung von Bauelementen. Für Betonfertigteile werden in Betonwerken vor allem Stahl- Formen verwendet, die den Beton solange umschließen, bis dieser ausreichende Festigkeit zum Ausschalen hat. Zur Herstellung verschieden gestalteter Elemente oder zur Aussparung von Öffnungen (Fenster. Türen. Montageöffnungen) werden Einlegeteile in die Form eingesetzt.
Formänderung: unter Einwirkung von äußeren bzw. inneren Kräften eintretende Änderung der Form eines festen Körpers, wie Dehnung. Durchbiegung, Stauchung oder Deformation als ein Ausdruck für Kriechen (infolge äußerer Belastung), Schwinden, Knicken, Kippen oder Beulen. Man spricht von elastischer Formänderung, wenn diese nach Wegnahme der Kraft völlig zurückgeht, im anderen Falle von plastischer oder bleibender Formänderung - Formänderungsgrößen sind Knoten- oder Stabdrehwinkel, d. h. Winkel, die sich im Knotenbereich aus dem Verdrehender Stäbe infolge Belastung gegenüber der Systemlinie ergeben. Zur Ermittlung von Schnittkräften statisch unbestimmter Systeme werden bei dem Formänderungsverfahren (Drehwinkelverfahren) die Formänderungsgrößen als Unbekannte eingeführt, die mit den Schnittkräften in bestimmter Weise verknüpft sind.