Geldkapitalbildung

Die Geldkapitalbildung beschreibt die Veränderung der Höhe des Geldkapitals. Im privaten Bereich ist die Bildung von Geldkapital abhängig von der Geldmenge die gespart wurde und der Struktur des Sparens. Die individuelle Menge des Sparens besteht aus der Differenz zwischen dem Einkommen und den Ausgaben für Konsum. Die Struktur des Sparens selbst ist von mehrere Faktoren abhängig. Eine wichtige Rolle spielt die Sicherheit des Sparens, die Rentabilität und die Liquiditätspraferenz. Im wesentlichen umfasst die Struktur somit alle Möglichkeiten, die für das Sparen verwendet werden.
Für die Bundesbank ist die Geldkapitalbildung die Geldbestandsänderungsrechnung, in der die Veränderungen von langfristigen Forderungen gegenüber Geschäftsbanken erfasst werden.
Es handelt sich damit immer um eine Veränderung des Geldkapitals, die durch Forderungen gegen eine Privatperson, gegen Unternehmen oder gegen Banken entsteht. Die Veränderungen müssen in Unternehmen immer in einer geeigneten Form ausgewiesen werden.