Geldschuld

Unter den Begriff Geldschuld fallen alle Schulden, die dazu verpflichten, einen Gegenwert verschaffen, der in einem Betrag ausgedrückt wird. Die Schuld ist allerdings von Schulden abzugrenzen, die sich nicht auf den Wert, sondern auf konkretes Geld beziehen. Innerhalb der Geldschuld können verschiedene Schulden zusammengefasst werden, die alle diese Kriterien erfüllen.
Die Geldsummenschuld ist ein Schuld, bei der ein Wert in einer Währungseinheit festgelegt wird. Der eigentliche Wert ist abhängig vom Geldwert und unterliegt deshalb Schwankungen im realen Wert.
Die Geldwertschuld ist wesentlich beständiger. Sie beschreibt einen tatsächlichen Wert eines Gegenstandes.
Bei der Geldsortenschuld wird die Schuldsumme in einer Geldsorte - wie Münzen oder ähnliches - festgelegt. Die Geldsorte ist in der Regel noch im Umlauf. Wird sie aus dem Umlauf genommen, dann können alle beliebigen Sorten die ursprüngliche Sorte ersetzen.
Die Geldschuld ist die wichtigste Schuld. Allerdings ist sie durch den Gesetzgeber am wenigsten geregelt.