Grenzproduktivitätstheorie

Grenzproduktivitätstheorie - von J.B. Clark entwickelte vulgärökonomische Theorie der Einkommensverteilung auf. der Grundlage des Gesetzes vom abnehmenden Ertragszuwachs: Bei Vermehrung eines Produktionsfaktors (und Konstanz der übrigen) nimmt von einer bestimmten Produktionsmenge an der Produktionszuwachs bei weiterem Einsatz des Produktionsfaktors ab. Die Produktion findet meist im Bereich sinkender Grenzerträge statt. a) Mikroökonomische Grenzproduktivitätstheorie: Von einem Produktionsfaktor werden in einem Betrieb so viele Einheiten verwendet; dass der in Geld bemessene Grenzertrag des zuletzt eingesetzten Produktionsfaktors gleich dem gegebenen Marktpreis dieses Produktionsfaktors ist.
b) Makroökonomische Grenzproduktivitätstheorie: Der Marktpreis eines Produktionsfaktors spielt sich auf eine solche Höhe ein, dass er gleich dem in Geld bemessenen Grenzertrag des betreffenden Produktionsfaktors ist. Die Grenzproduktivitätstheorie verschleiert die kapitalistische Ausbeutung. Grenznutzentheorie