Hochbegabte

Wenn Hochbegabte nicht ausreichend gefördert werden, kann das letztlich sogar zu einem Scheitern in der Schulkarriere führen. Hochbegabte sollten deshalb in dafür geeigneten Einrichtungen unterrichtet werden.
Hochbegabte Menschen zeichnen sich durch außergewöhnliche Fähigkeiten aus, die kognitiven Ursprungs sind. Durch standardisierte Testverfahren ist es möglich, zu erkennen, ob bei einem Schüler eine solche Hochbegabung vorliegt. Der Intelligenztest für Hochbegabte ist darauf ausgerichtet, in mindestens zwei Bereichen der geistigen Fähigkeiten eine deutliche Abweichung von der Norm zu erkennen. Ist das der Fall, wird der Test einen Intelligenzquotienten von mindestens 130 bringen.
Ist bei einem Schüler festgestellt, dass er zu den hochbegabten Menschen gehört, ist es noch nicht mit der blanken Diagnose getan. Wie auch die Gesellschaft für Hochbegabte Schüler genauso wie andere Selbsthilfegruppen oder Vereine feststellt, führt die überdurchschnittliche Begabung nicht automatisch zu überdurchschnittlichen Leistungen. Nur wenn Hochbegabte richtig gefördert werden, können die geistigen Fähigkeiten auch entsprechende Ergebnisse erzielen. Deshalb ist es wichtig, ein bei einem hochbegabten Kind rechtzeitig die richtigen Konsequenzen zu ziehen und es einer Schule für Hochbegabte anzuvertrauen.
Geschieht das nicht, wird das Kind auf einer öffentlichen Schule vermutlich scheitern. Durch die ständige Unterforderung entstehen Situationen, in denen sich das Kind langweilt. Der Anschluss ist dann schnell verpasst, schlechte Noten sind die Folge. Dazu kommt noch, dass hochbegabte Kinder nicht selten Schwierigkeiten im Sozialverhalten haben. Sie werden von den Mitschülern ausgegrenzt, es kann sogar zu Mobbing kommen.
Eine Schule für Hochbegabte ist der richtige Ort für Kinder, bei denen die Kriterien der Hochbegabung erfüllt sind. Sie werden dort gefördert und gefordert und erhalten eine Schulbildung, die ihrer Hochbegabung entspricht.