Mais

Der Ursprung von Mais befindet sich in Mittel-/Südamerika. Mais gibt es bereits seit vielen hunderten von Jahren. Gelb sind heute die Maissorten, wenn sie reif sind. Wenn er alt ist, dann kann der Mais orangefarben, rötlich oder braun/schwarz sein. Es gibt sowohl den süßen Zuckermais, als auch Futtermais, dessen Stärke verwendet wird für Viehfutter, Cornflakes, Tortillas, Maisbrot, Popcorn, Polenta und Mehl. Ein bedeutsamer Wirtschaftsfaktor ist Mais in den Vereinigten Staaten von Amerika. In riesigen Mengen wird er zu Tierfutter oder vielfältigen Lebensmitteln verarbeitet. Wie Weizen wird der Mais intensiv angebaut.

Es folgen ein paar Öko-Informationen zum Mais


Im Fruchtwechsel und ohne Insektizide wurde Mais noch 1945 angebaut. Heute haben wir tausend mal mehr Insektizide, und der Mais wird zu 50 % in Monokultur angebaut. 1945 gab es noch kaum Wurzelschädlinge beim Mais. Durch die Pestizide haben wir nun 12 Prozent Verlust aufgrund von Wurzelschädlingen.
Es gibt ein Bodenbakterium, das Biobauern einsetzen, um Raupen und Schädlinge zu bekämpfen. Von dem angebauten Mais in den USA ist etwa ein Drittel genetisch so verändert, dass er dieses Bakterium enthält. Im Laufe der Zeit wird dies bei den Insekten zu einer Resistenz gegen das Bakterium führen. Dadurch können dann auch die Biobauern ihre natürliche Insektenbekämpfung nicht mehr anwenden. Um die Entwicklung dieser Resistenz aufzuhalten, ist es den Bauern in Mississippi untersagt, über die Hälfte ihrer Ackerflächen mit dem genveränderten Mais zu bepflanzen.
Genmanipulierter Mais:
Weit verbreitet ist genmanipulierter Mais bereits in den USA. Es hat sich gezeigt, dass sich sein Pollen recht weit verbreitet. Für die Reinheit der nicht genmanipulierten Maispflanzen in Europa heißt das, dass Versuchsfelder mit dem Gen-Mais eine Bedrohung darstellen. Beispielsweise gab es in Großbritannien eine Bio-Farm, deren ökologisch angebauter Mais bedroht war durch nahe gelegene Gen-Mais-Versuchsfelder, so dass der Biobauer bedroht war, den Bio-Status seines Anbaus zu verlieren. Für Bauern, die keinen Gen-Mais anbauen, oder dies nicht wollen, wurde in Großbritannien eine Kampagne von der Soil Association durchgeführt. Damit sollte einer möglichen Kontaminierung durch Gen-Mais-Pollen vorgebeugt werden. Wenn die Verbraucher Gen-Mais boykottieren, dann helfen sie mit, die Genmanipulation bei Mais abzuwehren.