Naturkleidung

Naturkleidung sollte jeder in seinem Kleiderschrank haben, denn soll die biologische Vielfalt der Erde erhalten werden, so ist ein geeigneter Weg zu diesem Ziel der ökologische Anbau. Feste Komponenten des ökologischen Anbaus, bei der Produktion von Naturkleidung, sind nämlich minimale Verschmutzungen, maximale recycelbare Rohstoffe, Umweltschutz, Naturschutz und Erhaltungsmaßnahmen. Bei einer normalen Landwirtschaft wären das alles nur mögliche Zusätze und sind somit nur bei Naturkleidung gegeben.
Die Biobauern wissen, dass von dem ökologischen Anbau das ganze Ökosystem profitiert. Naturkleidung ist somit eine Förderung der Umwelt.
Es kann praktisch in jedem Garten angewendet werden, was die Biobauern praktizieren, denn diese Prinzipien sind grundsätzlich einfach.
Flora und Fauna profitieren von einem Biobauernhof. Wildblumen wie Klatschmohn, Veilchen, Saat-Wucherblume und Kornrade wachsen dann auf Bio-Wiesen und an Feldrändern. Genau wie bei der Baumwolle für Naturkleidung.
Naturgebieten wie Heide- und Feuchtgebieten und Mooren sowie Hecken, Natur-Wiesen und Wäldern gehört die Wertschätzung.
Schutzmaßnahmen, die die Natur erhalten, sind ein wesentlicher Bestandteil der ökologischen Landwirtschaft und bei den Mengen an Baumwolle die für Kleidung produziert wir, ist es wichtig, das der Anteil an Naturkleidung sich erhöht. Aber daneben gibt es auch ältere Bauern-Gebäude, die geschützt werden, und die Eulen, Fledermäusen und Schwalben als Biotop dienen. Für viele kleine Säugetiere, Vögel und Insekten sind die bewachsenen Feldränder ein guter Lebensraum. Attraktiv für Wildtiere sind auch Teiche, die Unterschlupf und Nahrung bieten können. Pestizide zerstören diese Gebiete, anders bei der Produktion von Naturkleidung. Wegen des Landschaftsschutzes und der biologischen Vielfalt sind alte Wälder hoch angesehen. Was macht ein Produzent von Naturkleidung? Zu den Tätigkeiten eines Bioproduzenten gehört das Pflanzen unbelasteter Baumwolle, die Rücksicht auf bodenbrütende Vögel, und die andauernde Pflege der biologischen Vielfalt.