Todesfallschutz-Ratenpolice-Optionstarif

Wenn von einem Lebensmittel-Produkt viel verkauft wird, dann versucht der Hersteller oft, mit einer Produkt-Variante noch zusätzliche Käuferschichten zu erschließen. So ähnlich muss man sich das auch bei Versicherungen vorstellen.
Damit das Kundeninteresse nicht schwindet, werden von den Lebensversicherungen neue Varianten angeboten - neue Schläuche für alten Wein sozusagen. Doch die neuartigen Tarife oder Vertragsbestandteile können auch nicht eine hohe Rendite garantieren.

Optionstarif


Für diejenigen, die nicht wissen, bis zu welchem Alter sie arbeiten werden oder wie ihre Versorgung im Alter aussehen wird, für diejenigen sind Optionstarife gedacht. Manche Versicherungsanbieter geben diesen Personen zum Ende der Versicherungszeit die Chance, diese Versicherung beitragsfrei weitergehen zu lassen. Das nennt sich dann Optionstarif, weil Sie selbst bestimmen können, wann Sie Ihr angespartes Geld von der Versicherung ausbezahlt bekommen. Für manche könnte eine solche Option also interessant sein.

Todesfallschutz


Keinen Todesfallschutz braucht derjenige, der alleinstehend ist und der keine Angehörigen zu versorgen hat. So gibt es manche Tarife, bei denen man sich auf einen niedrigeren Todesfallschutz einigt. Auf diese Weise kann man einen höheren Anteil für das Ansparen in der Versicherung verwenden und man kann eine höhere Ablaufleistung bekommen.

Ratenpolice

Eine so genannte Ratenpolice wirkt einem der größten Nachteile der Kapitallebensversicherung (KLV) entgegen. Wenn Sie bei einer normalen KLV vor Ablauf der Versicherung an Ihr Geld wollen, dann geht das nur mit großen Verlusten. Und das, obwohl zwischen 30 und 50 Prozent dieser Versicherungen vorzeitig gelöst werden.
Deshalb wird von manchen Versicherungsfirmen eine Teilauszahlung angeboten, wobei die Versicherungssumme in fest vereinbarten Raten ausgezahlt wird. Das ist dann aber bereits das Maximum an Flexibilität. Der große Nachteil dabei ist jedoch, dass man so die kalkulierten Tarife nicht durchschauen kann, und dass die Rendite vergleichweise niedrig ausfällt.

Zwei Leben versichern

- das konnte man bisher nur mit einer Risikolebensversicherung. So können sich zwei Partner mit einer Versicherung gegenseitig für den Todesfall finanziell schützen. Eine solche doppelte Versicherung ist zwar billiger als wenn man zwei separate Versicherungen abschließen würde, allerdings muss man auch zweimal den Risikoschutz bezahlen. Dadurch sind die Spareinlage und die Rendite niedriger. Außerdem gibt es hierbei auch ein Problem, falls die Beziehung auseinandergehen sollte: Dann muß man die Police kündigen und macht dabei einen hohen Verlust.