Straßenbeheizung

Straßenbeheizung: der Erhöhung der Verkehrssicherheit dienende, die Bildung von Eisglätte verhindernde, in die Straßenkonstruktion eingebaute Heizeinrichtung. Wegen der sehr hohen Bau- und Betriebskosten blieb die Anwendung bisher auf Sonderfälle beschränkt, z. B. bei Brücken und Flächen mit speziellen Witterungsbedingungen.
Straßenentwässerung: dient der Freihaltung des Straßenkörpers von Wasser. Die Untergrundentwässerung hat die Aufgabe, das Wasser aus der Konstruktion durch Dränung (Melioration) abzuführen, damit die Tragfähigkeit erhalten bleibt. Durch die Oberflächenentwässerung muss ein sicherer Verkehrsablauf gewährleistet werden. Die Fahrbahn muss durch Quer- und Längsneigung so ausgebildet sein, dass das Oberflächenwasser rasch von der Fahrbahn abfließen kann. I. allg. sieht man vor, dass das Wasser seitlich abläuft und über die äußere Kante dem Straßengraben oder der Böschung zugeführt wird. Bei allen Straßen, die einen Hochbord besitzen müssen (gilt für fast alle Stadtstraßen), wird das Oberflächenwasser am Gerinne aufgefangen und in Längsrichtung weitergeleitet. Das Abführen erfolgt durch Wassereinläufe oder Gullys, die einen Anschluss an das unterirdische Entwässerungsnetz haben müssen.