Warmdach

Warmdach: einschaliges Dach, bei dem der Dachaufbau (Dampfsperre, Wärmedämmschicht, Dachhaut) unmittelbar auf der obersten Deckenkonstruktion - ohne Zwischenschaltung einer durchgehenden ventilierten Luftschicht - liegt. Man unterscheidet entspanntes Warmdach mit einer begrenzten Möglichkeit Wasserdampf abzugeben und nicht entspanntes Warmdach (geschlossenes Dach) ohne eine solche Möglichkeit. Die thermische und diffusionstechnische Leistungsfähigkeit ist geringer als beim Kaltdach.
Wärmeausdehnungskoeffizient, Wärmedehnzahl, Kurzz. a: die bei 1 grd Temperaturerhöhung eintretende Längen- bzw. Volumenänderung (linearer bzw. kubischer Wärmeausdehnungskoeffizient, dimensionslos) eines Bauteils gegenüber seiner Länge bzw. seinem Volumen bei 0 °C.
Wärmebeharrung: in der Bauphysik Angabe über die Wärmespeicherfähigkeit von Wandelementen, die bei der täglichen Erwärmungs- und Abkühlungsperiode der Außenluft, d. h. bei instationären Verhältnissen, das Raumklima beeinflusst. Damit sich im Rauminnern Temperaturschwankungen der Außenluft so wenig wie möglich bemerkbar machen, ist entspr. große Wärmebeharrung der Außenwand anzustreben, die ihrerseits umso günstiger ist, je höhere Werte die Flächenmasse der Wand und die spezifische Wärme des Wandmaterials haben.