Wasserglas

Wasserglas: flüssiges wasserlösliches Alkalisilikat, das bei Verarbeitung mit einem Härter ein festes, von sauren und neutralen Medien unlösliches und daher gegen sie sehr beständiges Silikat bildet. Mit Fluorsilikat (Fluate) als Härter und Sand ergibt Wasserglas säurefesten Mörtel (Säurekitt), den man für säurefeste Boden- und Wandbeläge als Verlegemörtel für Platten und Steine verwendet. Auch in Silikatfarben dient Wasserglas als Bindemittel (Anstrichstoffe).
Wasserhygiene: Teilgebiet der Kommunalhygiene, das die Aufgabe hat, Normativen für die Bereitstellung von Trink- und Betriebswasser sowie die Beseitigung von Abwasser zu entwickeln, um die Gesundheit der Bevölkerung zu sichern.
Wasserkraftanlage: Anlage mit Turbine zur Umwandlung potentieller und kinetischer Energie des Wassers in mechanische Energie bzw. über Elektrogeneratoren in elektrische Energie; Anordnung an Wehren. Talsperren oder als selbständige Anlagen mit Triebwasserkanälen oder Druckstollen. Laufwasserkraftwerke dienen der laufenden Energieerzeugung (Flusskraftwerk,), Spitzenwasserkraftwerke der Erzeugung von Energie in Spitzenzeiten (Speicherkraftwerk).
Wasserkreislauf: die durch Niederschlag, Abfluss und Verdunstung bedingten Naturvorgänge, die in Zustands- und Ortsänderungen des Wassers bestehen und sich in der Luft, auf und unter der Erdoberfläche abspielen. Er beeinflusst dadurch im starken Maße alle Naturvorgänge sowie die natürliche und bebaute Umwelt.
Wasserkreislaufnutzung: Mehrfachnutzung von Betriebswasser in der Industrie. Nach Möglichkeit sollen bei allen Technologien auch des Bauwesens Wasserkreisläufe eingerichtet werden, um Wasser zu sparen. Bei Einleitung von Überschusskühlwasser in den Vorfluter darf die Temperatur nach Mischung mit dem Wasser des Vorfluters 20 °C nicht übersteigen. Wasser-Mörtelbildner Bindemittel (2.1.).
Wasserscheide: Grenze zwischen zwei Niederschlags-oder Einzugsgebieten. Man unterscheidet ober- und unterirdische Wasserscheide, die in der Regel nicht zusammenfallen. Sie haben bes. Bedeutung bei den Abflussvorgängen, der Baugrundentwässerung, der Wassergewinnung, der Entwässerung von Siedlungen und Verkehrswegen.
Wasserschutzgebiet: Teil des Einzugsgebietes einer Wassergewinnungsanlage, der zum Schutz des Wassers Nutzungsbeschränkungen (Unterteilung in verschiedene Schutzzonen) unterliegt.
Wasserspeicherung: Ausgleich der Schwankungen im Wasserbedarf. Er wird durch Speicherbehälter erreicht, die auch die Sicherheit der Wasserversorgung erhöhen, Hochbehälter halten außerdem noch den vorgesehenen Versorgungsdruck aufrecht. Bei kleineren Versorgungsbereichen dienen dazu Druckkessel, hierbei wird auf eigentliche Wasserspeicherung verzichtet. Tiefbehälter sind Wasserspeicher, meist Ausgleichsbecken, ohne Einfluss auf den Versorgungsdruck im Wassernetz.