Windbremse

Windbremse: Vorkehrung zur Erschwerung der Luftdurchlässigkeit bei Umfassungskonstruktionen und zur Minderung des bei Luftdurchgang eintretenden Wärmeverlusts. Windbremse sind notwendig, wenn ein Dämmstoff mit offener Porenstruktur an eine ventilierte Luftschicht grenzt, z. B. auf der Oberseite der Unterschale eines Kaltdachs oder auf der äußeren Seite der Innenschale einer hinterlüfteten Außenwand. Windbremse bestehen aus Mörtel, z. B. bei Holzwolle-Leichtbauplatten, Pappen, z. B. bei Mineralfaserplatten, u. a. Winddichtung Fuge.
Winde: Hebezeug zum Ziehen, Heben oder Drücken großer Lasten. Seilwinde wirken durch Auf trommeln eines Drahtseils, eventuell auch Abtrommeln (z. B. Absenken einer Last durch Nachlassen des Seils) auf eine bzw. von einer Seiltrommel, die meist von einem Elektromotor, bei leichten Lasten mittels Handkurbel(n), gedreht wird. Sie werden vor allem als Montagewinde, als Schrapper-Haspel, für Bauaufzüge, als Anbaugeräte an Schleppern, Planierraupen und Ladern sowie in eingebauten Aufzügen, in Kranen und Baggern verwendet. Zahnstangenwinde haben eine Drück- bzw. Hubwirkung durch ihr mit einer Handkurbel betätigtes Zahnstangengetriebe mit Sperrklinke, Schrauben-oder Spindelwinde durch einen aus Schraubenspindel und Muffe bestehenden Trieb. Beide Windenarten werden zum Rücken, Ausrichten, Anheben, Abdrücken von Bauteilen, Gleisen u. a. eingesetzt. Windrispen Dachkonstruktion.
Windverband: in Hallendach- und Fachwerkkonstruktionen sowie Brücken eingebautes Konstruktionsglied zur Aufnahme und Weiterleitung von Windkräften.